VALE TUDO

Vale Tudo (ist Portugiesisch und heist "alles Geht")

Diese Kampfkunst ist ein junger Sport und wurde vor ca. 150 Jahren in Rio De Janeiro (Brasilien) in einem Wettkampf ausgeübt. Diese Wettkämpfe hatten einen anderen Hintergrund als in der heutigen Zeit, weil diese Kämpfe ohne Regelwerk (es durfte im Stand wie auch am Boden getretten und geschlagen werden) in Hinterhöfen und Gassen ausgeübt wurden. Dabei wettete man auf die Kämpfer hoche Beträge, wodurch sie das Überleben ihrer Familien sichern konnten.

Dieser Kampfstil war früher sehr unkonventionell und jeder machte das wozu er gerade Lust und Laune hatte, in den Jahren haben sich bestimmt Kampfsportarten als ideeale Komponenten herausgestellt. (Im Stand die Techniken vom Muay Thai und am Boden die Techniken vom Luta Livre (Brazilieanisches Ringen) und brazilieanisches Jiu Jitsu. Dadurch wurde dieser Sport ansehnlicher, effektiver und überlegter.

Die Kämpfe wurden im laufe der Jahre von verschiedenen Kontinenten und Ländern übernommen, wobei jedes Land diesem Wettkampf seinen eigenen Namen gab. Wie z.B in den USA Free Fight, in Japan Prait, in Europa ist es bekannter unter MMA (Mix Martial Arts). Einer der ersten Bezeichnungen war No Holds Barred (keine Regeln) diese Bezeichnung ist heute nicht mehr Aktuell, da sich Mitte der achziger Jahre die Kämpfe in den USA durch Fernsehübertragungen und Vermarktungen etablierten und ein Regelwerk eingeführt wurde. Was trotzdem im Gegensatz zu andern Kampfsportarten sehr minimal ist.

Fatzit: Das Vale Tudo ist eine sehr konditionell und technisch sehr anspruchsvolle Sportart, die von vielen Kämpfern als "Rangelei" auf dem Schulhof bezeichnet wird.

Was warscheinlich auch den Erfolg des Sportes erklärt, weil es immer noch "das Kind" in uns weckt!

Sportlicher Gruß

Lars Peier